Was ist NFC?

Logo of NFC with an designed N

NFC ist zunächst einmal die Abkürzung für "Near Field Communication" und bezeichnet ein Kommunikationsprotokoll für kurze Distanzen. NFC reicht oft nur wenige Zentimeter weit. Gegenüber Bluetooth und WLAN sind die Geschwindigkeiten deutlich kleiner. Es scheint eigentlich nur Nachteile zu geben.

Seine Daseinsberechtigung hat NFC aus zwei Gründen:

  1. NFC benötigt wenig Energie. Speziell gibt es sogenannte NFC-Tags, die ganz ohne Batterie auskommen.
  2. Als Nutzer können Sie einfach festlegen, wer mit wem kommuniziert, in dem Sie die Geräte aneinander halten. Bei Bluetooth oder WLAN ist immer eine Eingabe von Codes nötig. Und mit NFC können Sie Aktionen alleine dadurch anstoßen, das Sie ein Gerät irgendwo hinhalten, ganz ohne irgend eine weitere Bedienung an einem Gerät. Der Nachteil der kurzen Reichweite wird so zum Vorteil.

Betriebsarten von NFC

Wir können bei Geräte (wie Handys) meist mehrere Betriebsarten unterscheiden:

 

  1. Lesen von (passiven) NFC Tags, sowie gegebenenfalls schreiben.
  2. P2P: Datenübertragung zwischen zwei NFC-Geräten. Beispiele: Android BEAM.
  3. Card Emulation: Das Gerät simuliert ein NFC-Tag.
  4. NFC wird nur als Starter für Bluetooth oder WLAN genutzt, beispielsweise um Fotos von einer Kamera zu übertragen. So kann man den Vorteil von NFC (leichte Bedienung) mit der höheren Geschwindigkeit von Bluetooth oder WLAN kombinieren. Nach den Start der Übertragung müssen die Geräte dann auch nicht mehr direkt aneinander gehalten werden.

Android: NFC aktivieren

Öffnen Sie die Einstellungs-App (mit dem Zahnrad-Icon).

Unter der Überschrift „Drahtlos und Netzwerke“ öffnen Sie den Eintrag „Mehr...“ Dann finden Sie die Einstellungen für NFC und Android Beam.

Unter Android ist NFC nur eingeschaltet wenn der Bildschirm auch eingeschaltet ist. (Stand Android 4.4).